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Lebensarbeitszeit: Die Deutschen arbeiten weniger als ihre Nachbarn

Das der bayerischen Wirtschaft verbundene Roman-Herzog-Institut hat herausgefunden, dass die Bürger in den anderen EU-Staaten länger arbeiten als die Deutschen. Nur Luxemburg schert aus.

Viele Menschen würden gern weniger arbeiten und früher in Rente gehen. Allerdings passt dieser persönliche Wunsch nicht zur alternden Gesellschaft in Deutschland. Um den Mangel an Fach- und Arbeitskräften abzuschwächen und die Finanzierung der gesetzlichen Altersvorsorge zu stabilisieren, müsste die Lebensarbeitszeit vielmehr steigen.

Wie dies gehen kann, welche Potenziale in den sogenannten Silver Workern – den 65- bis 69-Jährigen – liegen und wie Deutschland im internationalen Vergleich dasteht, damit beschäftigen sich Dominik H. Enste, Martin Werding und Julia Hensen in einer Studie des Roman-Herzog-Institutes..

Als empirische Basis dazu vergleichen die Autoren die Lebensarbeitszeit in Deutschland mit der in anderen OECD-Staaten. Sie zeigen – auch anhand von Best-Practice-Beispielen aus anderen Ländern –, wie sich Potenziale heben und das Arbeitsvolumen steigern ließen. Zudem plädieren sie dafür, die Erwerbsphase zu verlängern, indem das gesetzliche Renteneintrittsalter automatisch an die höhere Lebenserwartung wird.

Die Studie „Lebensarbeitszeit im internationalen Vergleich – Die Bedeutung der Silver Worker für die Fachkräftesicherung“ von Dominik H. Enste, Martin Werding und Julia Hensen wird von DNEWS24 bereitgestellt für den Download: RHI_Studie_Lebensarbeitszeit

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